Teil eines Werkes 
Theil 2, Die Krieger : 1. Band (1837)
Entstehung
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liche Vaterlandsliebe der Polen, welche man bei dem ſonſtigen Weſen dieſer Nation hier und da bereits für Prahlerei hielt, hatte auf eine überraſchende Weiſe Wort gehalten. Und zwar unter den ungün⸗ ſtigſten Verhältniſſen. Denn es gebrach ihnen vor allen Dingen an einem Mittelpunkte ihrer militai⸗ riſchen Kraft, an einem verläſſigen Heerführer. Chlo⸗ picki in der Zeit des Aufſtandes am letzten Tage des Noyember zum Oberbefehlshaber ernannt, hatte nie an die Möglichkeit geglaubt, dem mächtigen Rußland militairiſch die Spitze bieten zu können, hatte ſich auf Unterhandlungen eingelaſſen, die Rü⸗ ſtungen vernachläſſigt, und am Ende ſtörriſch ſeine Dictatur niedergelegt, als die zum Aeußerſten ent⸗ ſchloſſene Nation ihm in den Weg trat. Chlopicki war aber der einzige populaire Mittelpunkt des Heeres, unzweifelhaft tapfer und ein tüchtiger Füh⸗ rer aus der Napoleoniſchen Schule. Die Wahl eines neuen Führers war unſäglich ſchwer. Einen zweiten ſo hervorragenden General gab es nicht, jede Wahl mußte alſo die nicht Gewählten kränken. Be⸗ ſonders bei einer ſo ehrgeizigen und eiferſüchtigen Nation. Man entſchloß ſich zu dem traurigen Aus⸗

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