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Vaters Unſchuld und die Betrügerey ſeiner Fein⸗ de. Die ernſte Sprache des edlen Mannes drang durch. Vater und Sohn waren jetzt zum zweyten Mahl für ihr Vaterland bewaffnet, und unter frem⸗ den Nahmen: das erwies ja ihre Unſchuld vollkom⸗ men. Joſeph erhielt eine Compagnie, die er ver⸗ dient hatte, und er nahm ſeinen alten Nahmen La⸗ wis wieder an.
Aber obgleich die Lorbeeren des Ruhms Joſephs Stirn krönten, ſo wich die dunkle Wolke des Crams nicht. Der Krieg dauerte fort, bis die Einnahme von Paris auch in Italien die Waffenruhe herſtellte. Da ſehnte ſich Joſeph in ſein Thal zuruͤck. Er bath den General um ſeinen Abſchied, in Gegenwart ſeines Vaters.
Mit Nichten, mein guter, alter, treuer Rit⸗ ter! rief der General. Höre nun. Ich und dein Vater haben uns die Häͤnde darauf gegeben, daß du meine Tochter heirathen ſollſt, Joſeph!
Sie nennen mich immer den treuen Ritter, ſagte Joſeph ſeufzend: Ich bin es, Herr General.
Das heißt, du ſchlägſt die Hand meiner Toch⸗ ter aus?
Laſſen Sie mich zuruͤck in mein Thal, dort wohnt die Freude, die mir das Schickſal gelaſ⸗ ſen hat.
Sieh nur meine Tochter erſt, Joſeph! und dann, wenn du willſt, kehre in dein Thal zurück.
Er mochte ſich wehren, ſo viel er wollte, er


