Die von einem Haus zum andern dringenden Föderirten hatten ihn ſchon aufgefunden und trugen ihn abwärts.
Pere Androlet mußte am Kopfe verwundet ſein, denn Blut tropfte aus ſeinen ſtarken buſchigen Haaren. Man legte ihn vor Louiſon zur Erde.
Er konnte die Augen nicht mehr öffnen, aber er hörte ihre Stimme und lächelte.
Leiſe röchelte er:
„Ich ſterbe— aber auch er iſt todt— der Euch todtſchießen wollte. Vergeßt mich nicht!— Ich hätte⸗ auch ihn gern umgebracht— der Euch ſo elend machte— aber er war ſchon fort— und ich fand nur einen när⸗ riſchen Thürhüter— und dem ſchlug ich den Schädel ein.“
Pore Androlet ſchauerte zuſammen und ſagte nichts mehr. Pfeifend entwich die Luft den bewegungsloſen Lungen.
Der ſeltſame Menſch, der weich war wie ein Kind und den die Liebe von einer Unmenſchlichkeit zur andern getrieben hatte, war todt.
Louiſon hatte keine Zeit, darüber nachzudenken. Was war auch der Tod eines Mannes in dieſem Augenblicke, da er ſie in zwanzig Geſtalten umgab, was war er ihr, die ſelber ſterben wollte! Und den⸗ noch war ihr, als ſei ein treuer Freund gegangen, den


