„Es wird nöthig. Ziehen Sie ſich zurück, mein Herr!“
„Ich will Ihnen ein Zugeſtändniß machen. Es liegt uns nichts daran, ſchon heute loszuſchlagen. Sie ſelber erweiſen den Leuten, denen Sie gehorchen, keinen Gefallen, wenn Sie ein Regiment nutzlos opfern. Der Straßenkampf iſt ſchrecklich.“
„Wir werden ihn kämpfen.“
„Auch dann, wenn Sie ſiegen, haben Sie keine Ausſicht, Ihren Befehl auszuführen. Die Pferde, welche die Herren im Hotel de Ville Ihnen ſandten, ſind in unſern Händen.“
„Dann werden wir hier Fleiben und die Kanonen bewachen.“.
„Bedenken Sie das nutzloſe Blutbad.“
„Ich habe ſchon einmal ein halbes Regiment ge⸗ opfert für die Feigheit, ich werde es auch heute opfern für die Ehre. Ziehen Sie ſich zurück, mein Herr!“
Jean Jaccard war dunkelroth im Geſicht gewor⸗ den. René Mondélion hatte ſeinen Revolver gezogen und wiederholte leiſe und zornig:
„Ziehen Sie ſich zurück!“
Da ſchleuderte Jean Jaccard das weiße Tuch von ſich, das ihm bis jetzt als Parlamentärflagge gedient, richtete ſich hoch im Sattel auf und rief:
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