Teil eines Werkes 
3. Theil (1864)
Entstehung
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elnen Inſurgentenhaufen centraliſiren, um den Ruſſen wirkſamer entgegen⸗

Rückblicke.

Wir ſtehen im März des Jahres 1863. Durch ganz Europa hallte der klagende Ruf Polens:Der Dictator iſt gefangen! Langiewicz iſt in den Händen der Oeſterreicher!

Auf ihn hatte man ſeine Hoffnung geſetzt, ſein Organiſationstalent ſollte den Polen eine Armee geben, ſollte die zerſtreute Thätigkeit der ein⸗

treten, um ihnen Schlachten liefern zu können, ſtatt kleiner Gefechte und Scharmützel, in denen ſo viel Blut ohne nennenswerthen Erfolg vergoſſen, ſoviel Heldenmuth unnütz aufgewendet wurde. Der Gedanke war ein vortrefflicher, doch ſtieß er in der Ausführung auf Schwierigkeiten, die faſt unüberwindlich ſchienen. Trotz des Opfermuthes der polniſchen Patrioten, die mit Freudigkeit das Wenige, was ihnen nach allen Confiscationen, Plünderungen und Ver⸗ wüſtungen von Seiten der ruſſiſchen Gewaltherrſchaft noch geblieben, mit Freudigkeit auf den Altar des Vaterlandes niederlegten, fehlte es an bereiten Mitteln, und in Folge deſſen an Waffen, wie an der Möglichkeit, größere Truppenmaſſen zu equipiren und in den ausgeſogenen Landſtrichen lange zuſammen zu halten. Nichtsdeſtoweniger hatte das Genie des Dictators ſchon bedeutende Schritte zur Verwirklichung der Erwartungen gemacht, die man an ſeine Ernennung zum oberſten Befehlshaber der Inſurrection mit unbeſchränkteſter Vollmacht geknüpft. In den Heiligenkreuzbergen begann er die Organiſation ſeiner Armee. Freiwillige ſtrömten von allen Seiten unter ſeine Fahnen. Bald hatte er einige tauſend Mann zu ſeiner Verfügung. Veer es vermochte, equipirte ſich ſelbſt, wem die Mittel dazu fehlten,