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Die Volksbeglücker : eine Erzählung : ein Band / von Max von Schlägel
Entstehung
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51 Freundes und Schwagers überlaſſen, jetzt ſprang er auf, der Politiker in ihm war empfindlich getroffen:

„Eine Fuſion mit den Schwarzen, die den Sonder⸗ bundskrieg heraufgerufen und heute noch unſer Land nach Rom verkaufen würden, wenn nicht alle guten Schweizer wachten. Nie und nimmer werde ich zu einem ſolchen ehrloſen Pakt Ja ſagen...“

Der Poſtdirektor ſchüttelte den Kopf, wie man etwa die Einwürfe eines begabten aber unreifen Kindes anhört:

„Wenggy, wir ſind keine Schwärmer, die mit Gefühlen rechnen, ſondern praktiſche Parittter, die Zwecke erreichen wollen.“

Der Poſtdirektor war aufgeſtanden, hat ſeine kurze Geſtalt mit den beiden Fäuſten auf den Tiſch geſtemmt und ſchien mit ſeinen ſtechenden Augen den Nationalrath in die Kreiſe ſeines Willens bannen zu wollen.

„Aber wir brauchen die Hilfe jener Unſeligen nicht, die unſer Vaterland ſchon einmal an den Rand des Verderbens gebracht—“

„Du nicht, Wenggy! Deine Wahl iſt geſichert, aber die Wahl Sauters iſt ſchwankend; wenn wir den ultramontanen Kandidaten acceptiren, ſo iſt auch Sauter durch, und die ſtolze und ariſtokratiſche Kantons⸗

regierung hat unter den eidgenöſſiſchen Räthen keine 4*