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Die Volksbeglücker : eine Erzählung : ein Band / von Max von Schlägel
Entstehung
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des ſtädtiſchen Kirchhofs, über welches eine neue Straße geführt werden ſolle. Die Gemeinde wolle die Straße aus Pietät für die alten Familiengräber einen Umweg machen laſſen, der Regierungsrath dringe auf die direkte Linie, betreibe aber die Sache mit ſolcher Lauheit, daß man ihm mit einer Volksverſammlung unter die Arme greifen müſſe. Es ſei die erſte An⸗ gelegenheit, in welcher die Kantonsregiernng anſcheinend eine liberale Tendenz verfolgte. Jetzt gerade vor den Wahlen dürfe man das Volk dadurch nicht beirren laſſen und müſſe ihm beweiſen, daß es den Vätern des Kantons gar nicht ernſt ſei mit der Durchführung ihres Projekts. Ihn perſönlich intereſſire zwar die Kirchhofsfrage ganz und gar nicht, ſeinetwegen brauchten die Todten gar nicht begraben zu werden, ſondern wanderten nach ihrem Tode einfach in ein induſtrielles Etabliſſement, wo ſie durch paſſende Verarbeitung ihrer Ueberreſte auch nach ihrem Tode zur Verbeſſerung der menſchlichen Lage beitragen würden; aber man dürfe prinzipiell den Regierungsmännern ihr liberales Augen⸗ verdrehen nicht geſtatten, gerade jetzt nicht, man müſſe ſie in ihre Schranken zurückweiſen, und dazu die Ver⸗ ſammlung

Der Profeſſor Hermann hatte indes Zeit gehabt, ſich die Geſellſchaft anzuſehen. Er war erſtaunt da⸗