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Die Volksbeglücker : eine Erzählung : ein Band / von Max von Schlägel
Entstehung
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nnerträglichen Geruch verbreiteten, bis vor ein kleines freiſtehendes und wie die übrigen geſtaltetes Gebäude mit eiſernem Altane. Mochte es die verhältnißmäßig freie Lage des Häuschens gegenüber der Gemüſebrücke ſein, mochte eine mittelgroße Linde davor, welche ihre zur Hälſte verdorrte Krone in die Luft ſtreckte, oder der Mond, der eben hinter den Bergen heraufkam, der Oertlichkeit ein ganz beſonderes Ausſehen verleihen— genug, das Häuschen ſah ſonderbar genug aus und die ſich reibende Kette eines unter der Brücke ange⸗ bundenen Nachens vermehrte ächzend den unheimlichen melancholiſchen Eindruck. Die grobbemalten grellbunten Rouleaux des erſten Stocks waren beleuchtet, und wirre Stimmen hörte man bis herunter.

Ein dunkler Schatten zeichnete ſich auf den rieſigen transparenten Blumenſträußen der Vorhänge ab, der Schatten wurde kleiner und größer, be⸗ wegte ſich vor, zurück und zur Seite, erhob den rechten Arm, dann beide zugleich, man hörte hier und da einen Ton wie von einer heftig ſprechenden Stimme, dann laute Beifallsrufe.

„Advokat Brey giebt eben einen Auszug aus ſeinem neuen Geſetzentwurf“, erklärte der Nationalrath. „Sind Sie auch Juriſt?“

„Nein.“