Teil eines Werkes 
3. Band (1872)
Entstehung
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gekommen, um einen Ueberſetzer meiner Lieder ins Franzöſiſche zu ſuchen. O dieſe Menſchen! Unter dem

Vorwande, mir einen Verleger zu ſuchen, hatten ſie mir

meine letzte Baarſchaft abgelockt. Ich hatte Schuhe ohne Sohlen an und ſtand im Temple vor einem Trödlerladen, wo ein paar Stiefel mit wunderſchönen dicken Sohlen lagen. Ich dachte mir, wie ſchön es ſich in dieſen Stiefeln gehen müßte, und nahm ſie in die Hand, und es jammerte mich, daß ich kein Geld hatte. Inzwiſchen war mir der Text zu einem neuen Liede eingefallen nach der Melodie: Ein' feſte Burg iſt unſer Gott. Ich ſpürte die Näſſe meiner Füße und den Regen des Himmels nicht mehr, ſondern ſang meinen Text vor mich hin und ging weiter. Erſt einige Häu⸗ ſer von dem Trödlerladen bemerkte ich, daß ich die Stiefel noch immer in der Hand hielt. Erſchreckt wollte ich umkehren, aber ſchon lief ein gottloſer Hebräer hin⸗ ter mir drein und ſchrie, ich hätte ihn beſtohlen. Die Menſchen liefen zuſammen und ein leichtgläubiger Stadtſergent führte mich hierher und ich werde wohl hier bleiben müſſen, bis das Mißverſtändniß aufge⸗ klärt iſt.

Höchſt wahrſcheinlich.

Das bekannte Raſſeln von Verronière's Schlüſ⸗ ſelbund hatte eine Menge Neugieriger an die

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