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cordiabrücke zu verlaſſen, ſagte Herr Charles Fränkel zu ſich ſelber, daß ein Geſchäftsmann wie er, der einem gewiegten Sportsmann einen ausrangirten engliſchen Renner für zwanzigtauſend Franes und ein paar däniſche Ponies für mexicaniſche Originalmuſtangs zu verkaufen vermochte, nicht dazu beſtimmt ſein könne, in Abweſenheit ſeiner poetiſchen Gattin ſich in der verein⸗ ſamten Wohnung zu langweilen; er kleidete ſich alſo möglichſt faſhionable an und beſchloß die Zeit bis zur muthmaßlichen Rückkunft ſeiner geiſtreichen Ehehälfte möglichſt angenehm zuzubringen. Zu dieſem Zwecke promenirte er die Champs Elyſées entlang, lächelte, wenn ein ihm bekannter Cavalier raſch an ihm vor⸗ übereilte, und ertappte ſich ſogar darauf, daß er hier und da einem auffallend gekleideten Dämchen über die Schulter nachſchielte. Das iſt tadelnswerth an jedem Gatten, am tadelnswertheſten an einem ſolchen, welcher eine gleich geiſtreiche und von aller Welt bewunderte Frau beſitzt, wie Herr Charles Fränkel. Aber man muß auch geſtehen, daß Cleonore ſich in den letzten zwei Tagen gegen alle Zärtlichkeiten ihres Mannes mehr als kalt erwieſen und ihn erſt heute, als infolge des guten Geſchäfts und des genoſſenen Rothweins ſeine ſchrankenloſe Bewunderung für die Gattin kein Maß mehr kannte, mit Nachdruck in die Schranken


