Teil eines Werkes 
2. Band (1872)
Entstehung
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„Nun? Ich verſpreche Dir dann auch, dieſe Woche nicht zu beichten.“

„Angenommen!“ ſagte Graf d'Entretout lachend. „Uebrigens iſt dieſes Duell ja an und für ſich eine ſolche Thorheit, daß es auf ein wenig Maskerade dabei nicht ankommt. Dieſer Mondélion und ſein Freund, der Student, ſo ſehr ich erſtern ſchätze, benahmen ſich als Beſchützer und Rächer der Unſchuld höchſt komiſch.“

„Das finde ich nicht“, ſagte Léonie Lebrun;„auch mir war ſein Auftreten ungewohnt, fremdartig, auch mir fielen ein paar wohlfeile Witze ein, als der Stu⸗ dent von dem ſchlotternden Agenoux ſeine todte Mut⸗ ter verlangte, aber ich fragte mich doch, ob nicht wir Weiber anders wären, wenn es lauter ſolche Männer gäbe.“

Graf d'Entretout unterdrückte ein leichtes Gähnen.

„Langweiliger unzweifelhaft. Doch bewerkſtellige Deine Metamorphoſe, Mondélion erwartet mich um acht am Triumphbogen. Wenn es auch guter Geſchmack iſt, zu einer Taſſe Thee nicht zu früh zu kommen, ſo iſt man beim Todtſchießen wieder nicht gern der letzte. Eine drollige Welt!“

Léonie's hohe Geſtalt verſchwand aus dem Zim⸗ mer, und während ſie das Coſtüm anzog, in dem ſie einſt die Damen des Quartier Mouffetard entzückt,

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