Teil eines Werkes 
2. Band (1872)
Entstehung
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miſchte ſich mit dem Juftenparfüm, von dem das Zimmer geſchwängert war. Der Lord hob die Peitſche nicht ſehr hoch, und mit einer Sicherheit, welche ſeine langjährige Uebung in Handhabung derſelben bewies, brachte er einen betäubenden Knall hervor, bei dem Eliſa, welche eben begonnen hatte auszuſehen, als träume ſie von nun entſchwundenem Glück, daß ſelbſt die mit den Gewohnheiten des Lords vertraute Miß erſchrocken aus ihrer ſchönſten Stellung emporfuhr.

Der Lord horchte eine Weile mit geſpannter Auf⸗ merkſamkeit; die Miß mochte ſich erinnern, daß es, um für ſchön zu gelten, unrathſam ſei, einen Mund voll falſcher Zähne vor Erſtaunen weit aufzuſperren, und ſtellte ſich in bittender Stellung hinter Mylord.

Es war der Miß nichts Neues, daß der Lord ſich der Peitſche bediente zu demſelben Zwecke, welchen bei andern Menſchen ein Timbre oder eine Glocke erfüllt; ſo ſtark wie heute hatte ſie ihn jedoch noch niemals knallen hören.

Und der Lord, obwohl die Miß ſanft abwehrend

ihre langen Finger auf den Aermel ſeines grünen Hausrocks legte, der die Mitte hielt zwiſchen Stalljacke und Reitfrack, knallte noch einmal und zwar mit ſol⸗ cher Vehemenz, daß die Miß einige Schritte zurück⸗ taumelte und der Portier athemlos hereinhinkte.