Teil eines Werkes 
2. Band (1872)
Entstehung
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Der Lord wurde immer aufgeregter. „Rechtsgültig? Ich ſage Ihnen, theure Miß, meine Unterſchrift und mein Siegel gelten ſoviel wie die eines Peers.“

Miß Pinkerton ſtand auf und legte ihren Arm um den Nacken ihres Beſchützers.

„Ich flehe Sie an, Mylord, verlaſſen wir dies Thema! Sie thun meinem Herzen das bitterſte Unrecht an, wenn Sie von Geſchenken ſprechen in dieſem Augenblick.“

Der Lord ſtreichelte ihr die Wangen.

„Aber ich will wiſſen die Formalität.“

„Nun denn“, ſagte Miß Pinkerton, als koſte ſie dieſe Erklärung einen großen Entſchluß,„die Schen⸗ kung muß, um rechtsgültig zu ſein, im Beiſein eines Notars vollzogen werden, der die Echtheit der beider⸗ ſeitigen Unterſchriften beſtätigt; ich erkläre Ihnen jedoch im voraus, daß ich dieſelbe nicht annehme, nie, nie werde ich durch Ihren Tod mich reich machen laſſen.“ Und die lange Miß hielt die Hände vors Geſicht und vergoß wirkliche naſſe Thränen.

Mylord ſperrte einige Zeit den Mund auf, dann,

nachdem er vollſtändig begriffen, ging er auf ein Geſtell

zu, an dem alle Sorten von Reitpeitſchen in ſchönſter Ordnung hingen, von der Hetzpeitſche, deren leder⸗