Teil eines Werkes 
1. Band (1872)
Entstehung
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über. Die übrigen Pferde folgten ohne Schwierigkeit, blos der Fuchs des Lords und der limouſiner Schecke erregten den Hohn des Publikums, erſterer, weil er vor und nach dem Sprunge gewaltig ausſchlug, letz⸗ terer, weil er die Beine nicht höher hob als zu einem gewöhnlichen Galoppſprung, was den nach Effecten lüſternen Zuſchauern wenig behagte.

Nach dem Graben kam eine etwa drei Fuß hohe Mauer, welche der Rappe des Herzogs von Beaufort mit gleicher Eleganz, der Fuchs mit gleicher Ungezo⸗ genheit und der Limouſiner mit demſelben Phlegma nahmen. Unter den übrigen Pferden und Reitern war bereits einige Unruhe bemerkbar, jedoch überließ man dem Rappen des Herzogs noch immer die Spitze und Baron Mondelion bildete die Nachhut.

Nachdem man ſich an das eigenthümliche Grün der Blouſe gewöhnt hatte, war der Baron von Mon⸗ délion kein häßlicher Mann. Seine Figur konnte kaum iber Mittelgröße haben und ſchien faſt ſchmächtig, aber die in den engen Reithoſen ſtark hervortretende Muskulatur der Beine und die breiten Schultern ga⸗ ben der Geſtalt des Reiters den Ausdruck einer Be⸗ bendigkeit und Kraft, unter welcher das gewaltige Thier nur als ein willenloſes Werkzeug erſchien. Das nagere, ſchmale Geſicht des Reiters hatte jenen kühnen 8