Teil eines Werkes 
4. Band (1872)
Entstehung
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vorgegangen iſt, die uns im Augenblick ganz unfaßbar erſcheint. Und doch haben wir alle die Komödie mit uns ſelber geſpielt und ſehen erſt jetzt ein, daß es Zeit i*ſt, ſie zu enden. Der Kaiſer hat Recht, wenn er das blutige Poſſenſpiel nicht fortſetzen will. Wir haben ge⸗ zeigt, daß wir nicht mehr die Helden der erſten Re⸗ volution, und unſere Nachbarn, daß ſie nicht mehr die Klötze von ehemals ſind. Jetzt gilt es mit Anſtand, die Bank an den Glücklichern abzugeben. Die Tour iſt um.

Eine Granate ziſchte, diesmal ſehr niedrig, an ihnen vorbei und grub ſich, ohne zu explodiren und mit einem Tone, als ob man einen Feuerbrand ins Waſſer ſtecke, in das Glacis der Stadt, an dem die beiden Reiter entlang ritten. Sie waren an den letzten Truppen vorbei und weithin ſichtbar.

Entretout blickte ruhig nach der Batterie, woher die Granate gekommen und wo bereits ein neuer Blitz zwiſchen den graugelben Rauchwolken aufflammte. Bald ließ ſich auch das Sauſen des Geſchoſſes ver⸗ nehmen. Es ſchlug etwa fünfzig Schritt vor den Rei⸗ tern auf und crepirte, indem es Sand und Steine weit um ſich ſchleuderte.

Sie ſchießen auf uns! begann Entretout wieder und ſuchte die zitternde Haſt ſeines ſchnaubenden Thieres

zu mäßigen.Ein kleines Ziel für große Kanonen. 14*