Teil eines Werkes 
4. Band (1872)
Entstehung
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hier und da dunkelroth auf, ein Sauſen wie das Ge⸗ heul eines Thieres klang in den Lüften, ein betäuben⸗ der Knall in nächſter Nähe, das Geräuſch von ein⸗ ſtürzenden Balken und bröckelndem Mauerwerk und das laute Geſchrei eines Verwundeten, der ſich den Kopf haltend zur Seite ſchleppte, während ihm das Blut zwiſchen den Fingern hervordrang. Die Mau⸗ ern ringsum ſind zerſchoſſen und der Boden iſt aufge⸗ wühlt. Die Beſchießung der von Militär vollgeſtopf⸗ ten Stadt und der in ihr Schutz ſuchenden geſchlage⸗ nen Armee hat begonnen. Immer raſcher blitzt es auf den Höhen, in immer kürzern Zwiſchenräumen ſauſen die Sprenggeſchoſſe heran. Da das iſt ein anderer Ton, das iſt das Schwirren, mit dem die Bombe durch die Luft fliegt! Alles wirft ſich nieder oder drängt aus einander. Mitten in der Colonne fällt das eiſerne Un⸗ gethüm zu Boden, ſich tief in die Erde bohrend. Eine furchtbare Pauſe entſteht, wenigſtens eine Minute lang, hier und da hebt ängſtlich umblickend ſich ein Kopf empor. Da flammt und kracht es auf, daß die Erde bebt und die Beſinnung ſchwindet. Die Ambulance iſt um⸗ geſtürzt, neben ihr öffnet ſich ein tiefer Trichter, ein⸗ zelne Pflaſterſteine fallen krachend in die nächſten Dächer. In dem Ambulancewagen iſt es ſtill geworden, aber viele von denen, die ſich niedergeworfen, ſtehen

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