Teil eines Werkes 
4. Band (1872)
Entstehung
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Als wenn dieſes weiße Taſchentuch ein Signal ge⸗ weſen wäre, änderte ſich augenblicklich die Situation. Heulend drängte ſich ein feſtgeformter Keil von Blou⸗ ſenmännern und Studenten zwiſchen die kaiſerliche Squipage und den Eingang des Theaters und vergeb⸗ lich ſuchte der Kutſcher vorwärts zu kommen.

Bekannte Spottlieder wurden da und dort ange⸗ ſtimmt,Nieder mit der Kaiſerin! Nieder mit Badin⸗ guet! ertönte es.

Auf den Stufen des Theaters erſchien eine mäch⸗ tige Geſtalt mit langem, wehendem Bart und mit Zei⸗ tungstiteln über und über bedeckt und warf ein Flug⸗ blatt in rother Schrift unter die Menge und ſang ein wildes ſeltſames Lied, daſſelbe, das der Sohn der Fau⸗ bourg St.⸗Antoine vorhin gepfiffen. Hundert Kehlen ſtimmten ein. Dreimal riſſen die Stadtſergents den Alten von den Stufen, dreimal wurde er durch die Fäuſte der Studenten und Blouſenmänner befreit und erſchien wieder hoch über der Menge und ſang das Lied vom Barrikadentod.

Die Stadtſergents und Agenten hatten ſich dicht um den Wagen der Kaiſerin geſchaart, um ihn zu ſchützen. Die Kaiſerin gab den Befehl zur Rückkehr. Unter dem Heulen und Ziſchen der Menge verſchwanden der kaiſerliche Wagen und die wenigen Chaifen, welche