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Das Glück ſchien jedoch dem hübſchen Bauer⸗ burſchen für heute hartnäckig den Rücken zu kehren— kaum zwei Kegel fielen.
Mit einem heiſeren kurzen Lachen bückte ſich der Jäger, um die verſtreuten Silbermünzen aufzuleſen.
Der Kuglerſepp biß bleich und verzweifelt an ſeinem Schnurrbart.
„Halt!“ rief da eine kecke, friſche Stimme, und ein blonder hübſcher Reitknecht mit gelben Kappen⸗ ſtiefeln, weißer Hirſchlederhoſe, ſilbergrautuchener Jacke und roth und weiß geſtreifter Weſte drängte ſich vor. „Schämt Ihr Euch net, einem ˙s Geld abzunehmen, der ſchon den ganzen Tag trinkt und kein'n Kegel mehr vom andern unterſcheiden kann? Wenn Ihr ein' Schneid' habt, ſo laßt mich für den Kuglerſepp ein⸗ tret'n!“
Mit blöden Augen ſchaute der betrunkene Sepp auf den Sprecher.
„Ich hab' g'wonnen, ich mag nimmer!“ rief der lange Jäger..
Da trat der Reitknecht vor ihn hin und ſah ihm mit jenem trotzigen, übermüthigen Spott ins Geſicht,
wie er mancherorten ein Erbtheil der ſüddeutſchen Bauern ausmacht.


