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ſchon als ſein rechtmäßiges Eigenthum zu betrachten ſchien.
Da drängte ſich eben eine ſchlanke braune Dirne durch die Zuſchauer, um die leeren Steinkrüge friſch zu füllen, die auf den rohbehauenen Gartentiſchen umherſtanden. Der halb trunkene Bauer wandte ſich nach ihr um.
„Reſl, leih' mir'n paar Zwanziger— morgen kriegſt ſo viel Guld'n wieder.“
Das Mädchen ſchien willens, in die große Leder⸗ taſche zu greifen, welche ihr zum Zeichen ihrer Würde an der Seite hing, als ein bezeichnender Blick des Leibjägers ſie traf. Ihre Hand blieb in der Taſche, ſie ſah den Burſchen verächtlich an und ſagte:
„Hab' kein Geld für Dich, Kuglerſepp, denn morg'n weißt Du doch nix mehr von dem, was D' heut g'ſagt haſt. Geh heim und leg' Dich nieder, das is Dir gſunder.“
Trotz ſeines Rauſches ſchnellte es dem Burſchen den Kopf in die Höhe und er rief mit unſicherer, zor⸗ niger Stimme:
„Was? Dem Kuglerſepp leiht man keinen Zwan⸗ ziger mehr zum Spiel'n, wenn er ſchon ein Hunderter dran gſetzt hat? Hollah, ſaubere Reſ'l, mit dem
Heimgehn wird's noch nix— ausraub'n laßt ſich v. Schlägel, Die Ritter der Gegenwart. I. 4


