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Langſam und wie in tiefer Bewegung ſtieg der elegante junge Mann die Schnörkeltreppe des Pavil⸗ lons empor und öffnete die Glasthür. Da ſich kein Diener zeigte, ihn zu melden, ſo wagte Hans nicht, die Treppe emporzuſteigen, ſondern trat durch die Hinter⸗ thür des Erdgeſchoſſes ins Freie, wo er einen Hof vermuthete und einen von der Dienerſchaft zu finden hoffte. 3
Aber er gelangte da in des Grafen Tegernheim eigenſtes Reich, an das ſelbſt die energiſche Gräfin niemals zu rühren gewagt hatte, obwohl die Garten⸗ liebhaberei noch immer nicht unbedeutende Summen verſchlang.
Es war dies früher allerdings eine Art von Hof⸗ raum geweſen, allein auch dieſer hatte, wie jedes noch ſo kleine verfügbare Stück Land, den Annexionsge⸗ lüſten des Grafen uuterliegen müſſen und bot jetzt einen überraſchend lieblichen Anblick. Hans ward förmlich geblendet von der Pracht, die ihm von den Seeten und aus den Gewächshäuſern entgegenleuchtete. So klein der Raum war, auf den ſich die Neigungen des Grafen Tegernheim hier beſchränken mußten, er haite mit dem ihm eigenen Kunſtſinne verſtanden, das Anmuthigſte und Seltenſte zu vereinen, was die Gärten und Treibhäuſer ſeiner zwar ſtark verſchulde⸗


