ben das unſcheinbare Heim gleichſam niederblitzen zu wollen ſchienen.
Das Manſardenhaus hatte ſich ſiegreich behauptet gegen alles Gold des Kaufherrn, welcher die beiden Häuſer ſeiner Söhne ſo gern in einer einzigen impo⸗ ſanten Front hergeſtellt hätte.
Selten öffnete ſich eine der beiden Einfahrten, welche ſich in den an beiden Seiten einige Klafter weit fortgeſetzten Mauern befanden; dann kam ein unſchein⸗ bares, einem Doctorwagen ähnliches Coupè zum Vor⸗ ſchein, von einem ergrauten Kutſcher in einfacher Li⸗ vree geleitet und von zwei nicht mehr ganz jungen, aber wohlgenährten Landpferden gezogen. So ſehr die elegante und laute Geſellſchaft, die zuweilen auf den gußeiſernen Balkonen der Nachbarhäuſer verſammelt war, ſich auch Mühe gab, etwas von den Inſaſſen des Wagens zu erſpähen, ſo gelang ihnen dies doch niemals, denn die grünen Vorhänge deſſelben waren ſtets geſchloſſen.
Manchmal kam auch ein Jagdwagen, wie ſie bei den Landedelleuten in der Umgegend der Hauptſtadt üblich waren, im ſchärfſten Trab angefahren; vor dem Manſardenhäuschen hielten die abgetriebenen edlen Thiere; der alte Herr mit dem weißen Bart und den hohen Stiefeln, der die Zügel hielt, gab dieſelben dem


