ten, brummte der Hauptmann voll Ver⸗ druß, kein Menſch in der Welt ſey uns an Liſt und Tapferkeit gewachſen, und nun muß uns ſogar ein Kind uͤberli⸗ ſten und uns in Ketten und Bande bringen. Das iſt ſehr aͤrgerlich. Nun ſehe ich es aber doch ein, was ich nie⸗ mals glauben wollte: Wenn der Dieb reif iſt, ſo holt ihn ein hinkender Buͤt⸗ tel ein.“ Jener Muſikant mit dem Hackbrette, der ſich auch unter ihnen befand, ſprach bey ſich ſelbſt:„Wir raubten dieſes Kind, damit es uns der⸗ einſt zur Rettung dienen moͤge; allein, nun gereicht gerade dieſes Kind uns zum Untergange. Die Leute moͤgen wohl recht haben, die da ſagen: Wer Boͤ⸗ ſes thut, findet am Ende immer, daß eer ſich verrechnet habe.“ Der Juͤng⸗ ling, der gegen den kleinen Heinrich in⸗ mer ſo freundlich und gefaͤllig geweſen,
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Wie Heinrich von Eichenfels zur Erkenntniss Gottes kam : Eine Erzählung für Kinder und Kinderfreunde / Von dem Verfasser der Ostereyer
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