ſprach er aber von jenem unvergeßli⸗ chen Augenblicke, da Vater Menrad ihm das erſte Mal von Gott ſagte, und es ſtanden ihm, waͤhrend er redete, immer die hellen Thraͤnen in den Augen.
„Wahrhaftig, ſprach der Graf, ich wuͤnſchte bald, meine Kindheit auch in einer ſolchen Hoͤhle zugebracht zu haben. Wir ſind des Anblickes der herrlichen Werke Gottes zu gewohnt, und Ge⸗ wohnheit iſt der Tod alles geiſtigen Le⸗ bens. O daß wir Gottes Werke auch ſo, wie Heinrich, auf einmal und nach⸗ dem wir bereits zur Vernunft gekom⸗ men, erblicken koͤnnten, welchen uͤber⸗ waͤltigenden Eindruck wuͤrden ſie auf uns machen! Du guter Gott, wie wuͤrden wir uͤber deine Macht erſtaunen, deine Weisheit bewundern, uns deiner Guͤte freuen— wie wuͤrden wir es bey dem Anplike deines ſchoͤnen Himmels und


