— 86—
oft ſo geht! bin wohl der einzige Trau⸗ rige unter ihnen. Ich fuͤrchte, es ſteht bey mir zu Hauſe nicht alles ſo recht, wie es ſeyn ſoll! Meine Gemahlinn iſt zwar geſund und wohl. Wegen mei⸗ nes einzigen Sohnes aber bin ich ſehr bekuͤmmert. Meine Gemahlinn ſchrieb mir ſchon lange Zeit her nichts Be⸗ ſtimmtes von ihm, und erſt in ihrem letzten Schreiben meldete ſis mir, ich werde ihn in dieſer Welt wohl nicht mehr ſehen.— Ihr ſeyd mit vielen Rittern bekannt, Vater Menrad; denn ihr waret vor Zeiten auch ein tapferer Kriegsmann. Ihr ſeyd eben auf der Reiſe, und vielleicht weit herum gekom⸗ men. Wißt ihr nicht, wie es in Ei⸗ chenfels ſteht? Wenn ihr mir keine gute Auskunft geben koͤnnet, ſo gebt mir wenigſtens Troſt.“


