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Wie Heinrich von Eichenfels zur Erkenntniss Gottes kam : Eine Erzählung für Kinder und Kinderfreunde / Von dem Verfasser der Ostereyer
Entstehung
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Die Wege waren ſo ſchlecht, daß es kaum durchzukommen war. Dazu erhob ſich ein fuͤrchterlicher Sturmwind, und der Negen ſtuͤrzte in Stroͤmen herab. Die Nacht brach ein, und es wurde ſehr finſter. Sie waren genoͤthigt, in einem Wirthshauſe mitten im Walde, der we⸗ gen Naͤubereyen ſehr verſchrien war, zu uͤbernachten. Indeß aßen ſie etwas zu Nacht, und begaben ſich zur Ruhe, um morgen recht fruͤhe aufbrechen zu koͤnnen. Muͤde von der Reiſe ſchliefen alle bald ein; nur Menrad, der den kleinen Heinrich zu ſich in die Kammer genommen hatte, blieb noch auf, und kniete bis gegen Mitternacht an dem Tiſche, auf dem ein Kerzenlicht brann⸗ te, und las und bethete.

Da entſtand plötzlich ein großer Laͤrm vor dem Hauſe. Mehrere raute Maͤnnerſtimmen ließen ſich hoͤren. Es