Druckschrift 
Wie Heinrich von Eichenfels zur Erkenntniss Gottes kam : Eine Erzählung für Kinder und Kinderfreunde / Von dem Verfasser der Ostereyer
Entstehung
Einzelbild herunterladen

laufe und in Einem fort ſo brenne, ohne eines Tropfen Oels zu beduͤrfen.

„Das begreife ich nicht!“ ſagte Heinrich.„Aber was Du da fuͤr wun⸗ derſchoͤne Blumen haſt!“ fing er wieder an, und ſtand auf, und ſprang zu den Beetchen hin, deren jedes einem vollen Blumenkorbe glich.„O wie unvergleichlich ſchoͤn roth und gelb und blau ſie bemahlt ſind! Und wie alle die unzaͤhligen Blaͤtt⸗ chen ſo ſchoͤn und zart, eines wie das andere, ausgeſchnitten ſind! Und aus was wohl alle dieſe Blaͤttchen ſeyn moͤ⸗ gen? Papier iſt dies keines, ja Seide iſt nichts dagegen. Sag', haſt Du alle dieſe Blumen gemacht?) O da mußt du lange gebraucht haben! In einigen ſind gar unbeſchreiblich feine und zarte Zaͤſer⸗ chen. Da gehoͤrte eine feine Scheere da⸗

zu, und ſcharfe Augen. Ich habe wohl

3 ¹ 1 * 4 8 4* 1 1