fing er an, weißt du denn gar nichts von deinem Vater und von deiner Mut⸗ ter à7⸗
„O ja, ſagte Heinrich, ich habe ei⸗ ne ſchoͤne Mutter— hier in meiner Ta⸗ ſche. Da ſieh einmal!“ Er zog das kleine Bildniß heraus, das er zu ſich geſteckt harte, und das in einem ſchoͤnen Futteral von rothem Safian wohl ver⸗ ſchloſſen war. Der arme Kleine hatte das Bildniß ſeiner Mutter noch nie am Sonnenlichte geſehen. Er erſtaunte jetzt uͤber die Klarheit und Schoͤnheit desſel⸗ ben, und uͤber den Glanz der blitzenden Diamanten, die es umgaben, vergingen ihm die Augen.
„ Wie es doch bey dir ſo helle iſt! 4 ſprach er.„Aber ſag' mir nur, fuhr er fort, und zeigte auf die Sonne, wer hat denn die ſchoͤne goldene Lampe da droben angezuͤndet, die alles rings umher ſo


