— 37— naͤmlichen unverſtaͤndlichen Schrey ant⸗ wortete.
Jetzt kam ein junger Hirt, ein ſchoͤ⸗ ner bluͤhender Juͤngling mit rothen Wan⸗ gen und gelben Haaren, herbey, der das Lamm vermißt und geſucht hatte. Er hatte dem Kleinen ſchon lange zugeſehen, und wußte nicht, was er von ihm hal⸗ ten ſolle. Der Knabe erſchrak zuerſt uͤber den Anblick des Juͤnglings. Da der Juͤngling ihn aber ſehr freundlich gruͤßte, ſo faßte der Kleine Muth.„O wie ſchoͤn biſt du!“ ſprach er zu dem Juͤnglinge.„Und ſag' mir doch, fuhr er fort, indem er mit weit ausgebreiteten Armen auf Himmel und Erde deutete, gehoͤrt dieſe große, große weite Hoͤhle dein? Darf ich nicht hier bey dir und bey deinem Lamme bleiben?“ Der Juͤngling verſtand das Kind nicht, und meynte gufangs, es ſey verruͤckt, Er
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