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Wie Heinrich von Eichenfels zur Erkenntniss Gottes kam : Eine Erzählung für Kinder und Kinderfreunde / Von dem Verfasser der Ostereyer
Entstehung
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Sie eilte von Zimmer zu Zimmer und ſah nirgends etwas von dem Kin⸗ de. Eine wahre Todesangſt ergriff ſie. Sie eilte hinab und rief unter die Tanzenden:Der junge Graf iſt nicht mehr in ſeinem Bettchen; wer von euch hat mich ſo erſchreckt, und das Kind hinweggenommen? Niemand wußte etwas davon; kein Menſch war aus dem Zimmer gekommen. Alle hoͤr⸗ ten ſogleich auf zu tanzen, und die Muſikanten gingen fort, ohne das Trinkgeld abzuwarten. Alle, ſo viel ihrer in der Stube waren, eilten er⸗ ſchrocken hinauf; alles wurde durch⸗ ſucht. Bald zeigte ſich, daß außer dem Kinbe noch allerley Koſtbarkeiten fehlten. Was konnte man anders den⸗ ken, als das Kind ſey geraubt worden. Die allgemeine Luſtbarkeit verwan⸗ delte ſich nun in Weinen und Wehkla⸗

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