geworfen werden ſollte, bevor mich eine erhabene Vor⸗ ſehung, deren Güte und Weisheit ich daraus erſt recht
begreifen und bewundern lernte, rettete und dann zum Lohne meiner Ausdauer und Ergebenheit in ihren unerforſchlichen Willen mit unverhofften Glücksgütern ſo reichlich ſegnete.
Die erſten ſieben Jahre meines zweiten Lebensab⸗ ſchnittes, die gleichſam die Brücke zu meinem ſpäteren Standpunkte bildeten, verlebte ich inmitten des dem Leſer bereits bekannten Familienkreiſes in friedlichſter
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Stille und völliger Unangefochtenheit von Außen her, weshalb ich dieſe Zeit auch nur im raſchen Fluge durcheilen will. Schloß dersbach hatte den Fürſten, ſeine junge Gemahlin, deren Vater und mich aufge⸗ nommen, ſobald die Vermählung der Erſteren in Dresden ihrer Liebe die Weihe gegeben. Hier auf dieſem, vom Strudel der Welt ſo weit abgelegenen Landſitze, im tttten einer paradieſiſch ſchönen Natur, und perſönlichen Neigung, das Leben vach alcen Runzse auszubeuten, hingegeben, bald den Studien und vald den edlen Genüſſen des 14 daſeins huldigend, verlebten wir in einer Kommenen Ruhe und⸗Friedfertigkeit unſere Tage. Nie hatte ich bis dabin ein glücklicheres Paar als meinen Freund Bruno und ſeine Elsbeth geſehen;
ganz unſrer Buße


