Teil eines Werkes 
4. Band (1876)
Entstehung
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beſtehen hatte, bis ſie den damaligen Hauptmann

Frank, der erſt im Kriege Major und nobilitirt wurde,

heirathen konnte. Man ſah ſie und ihren Gatten ſtets beiſammen und ihr Verhältniß galt für muſter⸗ haft glücklich.

Und wer iſt dieſer Graf Gothau? fragte Dem⸗ janoff.

Man weiß in unſeren einfachen Kreiſen nicht viel mehr von ihm, als daß er für ſehr hübſch und geiſt⸗ reich gilt und ſeit Jahren als Attaché bei verſchiedenen Geſandtſchaften verwendet wird. Er ſieht gegen früher etwas angegriffen aus. Ich ſah ihn öfter, denn er war ſtets ſehr aufmerkſam gegen ſeine Mutter und wartete in unſern Magazinen oft ſtundenlang, wenn die Gräfin bei uns Einkäufe machte. Wahrſcheinlich hat er ſich in der Kriegszeit, die ja nach jeder Rich⸗ tung hin ſo viele Opfer forderte, überangeſtrengt und reiſt nun zur Herſtellung ſeiner Geſundheit im Süden- Dort wird er mit der Majorin von Frank, die er ja kennen muß, zuſammengetroffen ſein und ſie reiſen beide mitſammen. Ich finde das ſehr einfach.

Wenn die Herrſchaften um einige Jahrzehnte älter wären, ich auch, bemerkte der Ruſſe trocken.

Die beiden Herren wurden unterbrochen durch den Kurarzt, der eben aus dem Stern kam und die