die Marcheſa weiter rauſchte.
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„Nun gut, wenn Sie nichts verſäumen, mag es ſo ſein. Kommen Sie morgen— nein, über⸗ morgen um dieſelbe Zeit und erwarten Sie mich hier. Wie iſt ihr Name?“
„Pietro Moro von Barbalena.“
Die Marcheſa hatte ihr Malergeräth geordnet und ſtand jetzt auf. Wie eine mächtige Schlange rauſchte die Schleppe ihres ſchwarzen Kleides über die weißen Steine des Gartens, als Virginia mit. einem leiſen Kopfnicken an ihrem Modell vor⸗ überging.
„Der hübſche Bauer macht Ihnen ja in aller Form den Hof“, lachte Madame Medard, indem ſie ſich an ihre Freundin anſchloß.„Wenn Sie ihn anſehen, verdreht er die Augen, als ob er zwiſchen jedem Endreim Petraca's, den er an Sie adreeſſirt, einen Geißelhieb ſeiner ehemaligen Kloſterbrüder ſpüre!“
„Madame“, entgegnete Virginia ernſt und zu⸗ rückweiſend und ihr gelblicher Teint röthete ſich leicht—„Madame es giebt Schickſale, über die man bei allem Esprit nicht ſpotten kann, ohne zu verletzen...
Betroffen blieb Madame Medard ſtehen, während


