Viertes Kapitel.
Vor der Staffelei.
Madame Medard war zur Marcheſa getreten, welche die Umriſſe des Bauern in kühnen, leichten Linien angedeutet hatte und eben daran ging, mit einer Hand, die ziemlich viel Routine verrieth, einzelne Farben aufzutragen.
Mit der den Künſtlern bei der Arbeit geſtatteten Freiheit malte die Marcheſa, ohne auf ihre Freundin zu achten, weiter und ſetzte auch das Geſpräch fort, das ſie halb mit ſich ſelber, halb mit ihrem Modell
führte:. „Armes Volk, das der Boden nicht zu ernähren vermag, der es geboren! Wunderbare Sehnſucht, die den Menſchen immer wieder zu der Scholle treibt, auf der ſeine Wiege geſtanden. Und nachdem die Gold⸗


