ſeines Lebens vorzutragen,—„koͤnnteſt Du wohl bei mir bleiben?— Sprich frei, mein liebes Kind,“ — fuhr er fort, als er gewahrte, daß dem Maͤd⸗ chen die Antwort ſchwer fiel.
—„O ja!“ entgegnete mit einem tiefen Seuf⸗ zer Marie.—„Hier iſt es freilich ſchoͤn, nur zu ſchoͤn— ſo eine Pracht iſt fuͤr unſer einen gar nicht gewachſen.“—
—„und wenn ſie es waͤre?“ erwiederte der Graf, dem eine leiſe Hoffnung vor ſeinen Blicken
aufdaͤmmerte.—„Wenn ſie es waͤre?“— frug er noch einmal,—„wenn ich Dich mit all' dem Glanz und Reichthum, den Deine Blicke rings um mich gewahren, ſchmuͤcke; wenn ich Dich reich und ſo gluͤcklich mache, als Deine kuͤhnſten Wuͤnſche es nur immer begehren koͤnnen, und dafuͤr nichts, gar nichts anderes verlange, als daß Du mir ein wenig gut ſeieſt,“— ſchloß er zoͤgernd ſeinen Redeſchluß, „koͤnnteſt Du dann bei mir bleiben wollen?“—
—„Wenn es nicht anders iſt, warum nicht? — Gut— herzlich gut bin ich Ihnen ſchon von fruͤher,“ erwiederte naiv das Maͤdchen,„ſeit jener
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