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Es war zu Salzburg, an einem Sommer⸗ tage des Jahres 1835, als man in dem großen, dem alten ausgezeichneten Geſchlechte der Grafen von Khuenburg angehoͤrigen Schloſſe ein lebhaftes, ſonſt ungewoͤhnliches Treiben gewahrte.
Nur zu Zeiten von der in Boͤhmen reich beguͤ⸗ terten Herrſchaft beſucht, lag es oft Jahre hindurch leer und verlaſſen unter der Aufſicht eines alten muͤrriſchen Mannes, der daſſelbe als Schloßverwal⸗ ter mit ſeinem bejahrten graͤmlichen Weibe einzig und allein bewohnte. Dennoch ſprachen nicht ſelten auch manche der zahlreichen Fremden, die Salzburgs ſchoͤne Umgebungen und die Naͤhe von Iſchel faſt alljaͤhrig in dieſer Gegend verſammelte, in dem Schloſſe ein, da ſich fuͤr ſie mit den Mauern deſ⸗ ſelben die Erinnerung an jenen Erzbiſchoff aus dem


