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die in ſolcher Weiſe angewendete Vorſichtsmaßregel fruchtete nicht viel; während die Arbeit in vollem Gange war, bemächtigten ſich der Pöbel und durch die Stadt flüchtende Soldaten einiger Fäſſer und berauſchten ſich mit dem Inhalte derſelben. Von nun an hörten Geſetz und Ordnung auf, wurden Waarenlager geplündert, Häuſer erſtürmt, die abſcheulichſten Exceſſe begangen. Das klägliche Geſchrei der Ueberfallenen, das wüthende Geheul der plündernden Rotten hallte von Straße zu Straße.
Aber das war gnoch nicht genug, die Rebellenhaupt⸗ ſtadt ſollte in jener Nacht noch furchtbarer heimgeſucht werden. Die Gemeindevertretung, an ihrer Spitze der Bürgermeiſter Mayo, hatte vergeblich gegen den vom General Ewell erlaſſenen Befehl remonſtrirt, demzufolge die abziehende Beſatzung beordert ward, die wichtigſten Gebäude der Stadt anzuzünden. Und nun röthete ſich plötzlich der Himmel über Richmond, ſtiegen da und dort mächtige Feuerſäulen von den Dächern auf, er⸗ ſchütterten furchtbare Detonationen die Luft. Alle großen Tabak⸗Lagerhäuſer, die ſtädtiſchen Waarenge⸗ bäude, die Brücken, welche über den Jamesfluß führten, ſtanden in Flammen, und während das verheerende Element namentlich in den Geſchäftsvierteln der Stadt wüthete, explodirten auf dem Fluſſe die ebenfalls in


