Teil eines Werkes 
4. Band (1869)
Entstehung
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Man ſollte ſie eigentlich haſſen, ſagte dieſe jetzt lächelnd,weil ſie uns gefährlicher iſt, als ſie zugeben will, aber kann man ſie denn ſehen, ohne ſie zu lieben? Apropos, Julia, das Letztere behauptet auch der Major, mein Bruder. Der arme Junge! Wie lange ſind Sie geſonnen, ihn ſeiner Verzweiflung preiszugeben? Miſtreß Clairville ſpielte mit dem Fächer. So lange, bis ich die Gewißheit erlangt, daß er nicht dieſelben ſchönen Dinge allen jungen Wittwen ſagt! erwiderte ſie ſchalkhaft. Ah, ein leiſes Aufflackern von Eiferſucht dann darf er hoffen! Kleine Thörin!

Ein leiſer Fächerſchlag berührte die Schulter der

Miß Singleton.

Und nun zog ſich die Zofe, welche der Herrin be⸗ hülflich geweſen war, von dieſer zurück. Miſtreß Clair⸗ ville war zum Fortgehen bereit.

Die Ladies begaben ſich zum Wagen. Nach einiger Mühe gelangten ſie mit ihren weitbauſchigen Kleidern lachend in das Innere deſſelben.

Bevor der betreßte Nigger und der mürriſche Kingsley den Schlag ſchloſſen, beugte ſich Miſtreß Clairville vor.

Diana! rief ſie mit erhobener Stimme.