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waren die Kämpfe und Verluſte jener Tage und kein
Erfolg ſchien alle dieſe ungeheuren Anſtrengungen be⸗
lohnen zu wollen. Monate vergingen, ohne daß man durch die Belagerung Petersburgs etwas erreichte, ja
ſelbſt die Verbindung Richmonds mit dem Süden konnte
man nicht ganz verhindern, denn die Danville⸗Eiſenbahn war zur Zeit nicht nahbar und blieb dem Verkehr offen. Dazu kam noch, daß Waſhington inzwiſchen ernſtlich in Gefahr geweſen war, in die Hände der Re⸗ bellen zu fallen, und daß Grant ſich hatte gezwungen geſehen, einen Theil ſeiner Truppen zum Schutze der Hauptſtadt der Union gegen den General Early zu dirigiren, der ſchon vom Shenandoahthale aus der Bundesſtadt nahe gerückt war. Early unſchädlich zu machen, ward Sheridan zum Commandeur des Mittel⸗ departements in Weſt⸗Virginien ernannt und eine an⸗ ſehnliche Truppenzahl unter ſeinen Befehl gegeben. Der tapfere Reitergeneral der Union kam ſeiner Auf⸗ gabe ſo getreulich und energiſch nach, daß der Feind ſich ſchließlich im Shenandoahthale zurückziehen mußte. Vor Richmond jedoch trat ein Stillſtand in den Unter⸗ nehmungen ein; die Unionstruppen rückten in ihre Ver⸗ ſchanzungen zurück, Grant's Campagne von 1864 war ſo gut wie beendigt, aber das Heer blieb im Halbkreiſe um Petersburg gelagert, denn der ausdauernde Feld⸗


