Teil eines Werkes 
3. Band (1869)
Entstehung
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dort und bei Ihren Verwandten verabſchieden, werden Sie mich begleiten?“

„Gewiß!“ entgegnete Richard zerſtreut.

„Und Sie ſagen das ſo traurig, mein Freund?“

Richard erröthete.

„Sie täuſchen ſich, Doctor! Ich reiſe mit freudigem Muthe! Ich hoffe, mir im Kampfe für die gerechte Sache der Union erringen zu können, was mir das Leben hier verſagen würde, die Zufriedenheit, vielleicht das Glückl

Er hatte kaum vollendet, als Edith ſich haſtig er⸗ hob, einen Moment das blaſſe Antlitz in ihr Taſchen⸗ tuch barg und aus dem Zimmer wankte.

Arnau ſah den Schwager Lovett's betroffen an.

Steht es hier ſo? dachte er.

Aber auch Richard's Züge drückten Ueberraſchung aus.

„Fühlt Miß Edith ſich unwohl?“ fragte er.

Miſtreß Thornton blickte ſo ernſt und feſt, als ihre joviale Miene es zuließ.

„Gentlemen“, ſagte ſie,„ich bin Mutter, aber eben⸗ ſo wohl patriotiſch geſinnt, nicht weniger als mein ehrlicher Thornton es war, und darnach bitte ich Sie mich zu beurtheilen. Bis vor vier Monaten hatten wir hier einen boarder, einen trefflichen jungen Mann. Er arbeitete bei einem Advocaten und beſaß alle jene