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Edith ſtarrte vor ſich hin. Bevor Arnau über den dunklen Sinn der Bemerkung nachdenken konnte, ward die Thür des Parlors raſch geöffnet, trat Richard
Erlenbach ein.
Die jungen Männer begrüßten einander in herz⸗ licher Weiſe. Als die Ladies ſich discret zurückziehen wollten, wurden ſie daran verhindert.
„Wir haben keine Geheimniſſe!“ ſagte Arnau.
„Das iſt mir deſto lieber, Gentlemen“, bemerkte Miſtreß Thornton,„denn ich brenne vor Begier zu er⸗ fahren, wie es unſerm Doctor möglich war, ſich aus der Gefangenſchaft zu befreien. Erzählen Sie, Doctor, wenn es Sie nicht zu ſehr anſtrengt.“
„Da es bei Palmers gegangen iſt, wird es wohl auch hier gehen!“ verſetzte Arnau lächelnd.
Richard's Wangen färbten ſich.
„Sie haben Miß Alice aufgeſucht?“ fragte er lebhaft.
„Sie und ihren Vater.“
„Seit wie lange ſind Sie denn in New⸗York?“
„Seit dieſem Mittag. Und ich mußte ſofort auf dem Hudſon weiter dampfen, zur Palmer'ſchen Villa, um meine Reiſegeſellſchaft getreulich abzuliefern!“
„Was heißt das?“ fragten Miſtreß Thornton und Richard zugleich.
„Nun, ich bewerkſtelligte meine Flucht nicht allein,


