Teil eines Werkes 
3. Band (1869)
Entstehung
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„Bei Gott“, rief er,„ich hätte Luſt, mit dem näch⸗ ſten Train nach Charleſton zu fahren! Ein Bombar⸗ dement iſt ein Schauſpiel, das ich mir nicht entgehen laſſen möchte! Man ſieht ſo etwas nicht alle Tage!“

Gaunt lächelte und warf dem Oberſten einen ver⸗ ſtohlenen, vielſagenden Blick zu.

„Ja, fahren wir nach Charleſton“, bemerkte er, nauch ich verſpreche mir einen Genuß davon. Sie wiſſen, Oberſt, daß ich ein Haus hart an der Battery habe, mit der ſchönſten Ausſicht über den Hafen und die Bai. Wie wäre es“, fuhr er fort, ſich an Lucy und Arnau wendend,„wenn die Miſtreß Crawford und der Doctor uns begleiten wollten?“

Arnau ſchwieg.

Lucy aber blickte lebhaft und in einiger Beſorg⸗ niß auf.

„Ich?“ antwortete ſie zögernd.„Wie können Sie denken, Mr. Gaunt, daß ſich eine Dame nach dem ſchrecklichen Schauſpiele eines Bombardements ſehne! Auch ſehe ich nicht die Nothwendigkeit ein, ſich vor⸗ witzig einer Gefahr auszuſetzen!“

„Einer Gefahr?“ rief Gaunt lachend.„Der Feind hat es ja nur mit der Beſchießung der Feſtungswerke unſerer Bai zu thun, und ſelbſt wenn er ſo rückſichts⸗ los verfahren ſollte, die wehrloſe Stadt bombardiren