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„Mas ſoll ich dazu ſagen?“ verſetzte er.„Ich miſche mich nicht gern in einen häuslichen Zwiſt!“
„Das iſt nicht die Antwort eines Freundes!“
„Ein Freund muß in dieſem Punkte doppelt vor⸗ ſichtig ſein, Crawford. Spricht er unverhohlen und ehrlich ſeine Meinung aus und verſöhnen ſtch dann die ſtreitenden Parteien, ſo fällt das ausgeſprochene Wort nachtheilig auf ihn zurück; Freimüthigkeit iſt nur zu häufig das Grab der Freundſchaft, mein Lieher!“
„Halten Sie mich für einen Schwächling, Gaunt, einen Weiberknecht?“
„Nein! Aber für einen Mann, der noch immer in ſeine Frau vernarrt iſt, ſelbſt—“
Gaunt ſtockte und legte ſein Antlitz in ernſte Falten.
Crawford horchte auf.
„Selbſt?“ wiederholte er aufgeregt.
„Laſſen wir das!“ ſagte der Andere und blies eine dicke Rauchwolke von ſich.
„Nein, laſſen wir das nicht!“ drängte der Oberſt. „Wenn Sie auch in übergroßer Vorſicht meiner Feſtig⸗ keit und Discretion nicht recht trauen und daher die Zurückhaltung der Offenheit vorziehen, ſo kann ich doch wenigſtens verlangen, daß Sie einen Satz zu Ende bringen, den Sie begannen.“


