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dem Hohne gegenüber nicht ohne eine männliche Ent⸗
gegnung Stand zu halten.
„So wird ſich ein Anderer finden, Oberſt!“ ſagte er, indem ſein Blick leuchtete, ſein Antlitz ſich lebhaft färbte und ſeine Lippen zitterten.
„Unter den Krämern des Nordens, Sir?“ fragte Crawford verächtlich, ſich hochmüthig in den Rohrſeſſel zurücklehnend und ihn ſchaukelnd.
„Unter den Krämern, Herr Oberſt“, entgegnete Arnau mit unerſchütterlicher Feſtigkeit,„denn dieſe Krämer ſind von jenem echten patriotiſchen Geiſte durch⸗ glüht, der Helden erzeugt und früher oder ſpäter alle Hinderniſſe niederwirft!“
„Was hat dieſer patriotiſche Geiſt ſeither ausge⸗ richtet?“ ſpottete Crawford.
„Das Unglaublichſte, Oberſt! Im März 1861 hatten die Nordſtaaten nicht mehr als zweiundvierzig für den Kriegsdienſt taugliche Schiffe zur Verfügung, jetzt be⸗ ſitzen ſie deren vierhundertſiebenundzwanzig mit drei⸗
tauſendzweihundertachtundſechzig Kanonen, dreihundert⸗ dreiundzwanzig Dampfer und hundertvier Segelſchiffe.*) Die Häfen der Südſtaaten ſind blockirt oder genommen, wie
*) Das war um die Mitte des Jahres 1863; im ſpätern Ver⸗ laufe des Bürgerkriegs vergrößerte ſich die Macht der Nordſtaaten in noch erſtaunlicherer Weiſe. 3


