Teil eines Werkes 
2. Band (1869)
Entstehung
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Ich will nichts vor meinen Kameraden voraus⸗ haben, Lucy. Ich machte mir längſt ein Gewiſſen daraus, daß es geſchehen.

Das iſt es nicht, gewiß, das ii es nicht! Hat unſer Geſpräch, mein Bekenntniß

Was ich Ihnen ſo eben mitgetheilt, wollte ich Ihnen ſchon geſtern ſagen.

Sie ſind ſeit einiger Zeit traurig und auch zurück⸗ haltend gegen mich, Albert, ſeien Sie offen!

Nun denn, glauben Sie, ich vermöge ein kalter, gelaſſener Beobachter Ihrer Seelenqualen zu ſein?

Albert, ich weide durch keinen Blick, keine Silbe mehr verrathen, daß ich leide, aber bleiben Sie! Soll ich den einzigen Freund verlieren, den einzigen Menſchen, dem ich meine geheimſten Wünſche für mein armes Vaterland anvertrauen darf? 1

Das iſt es, Lucy! Und eben deshalb wird es um ſo nothwendiger, daß ich von hier ſcheide!

Wie?

Haben Sie Ihren Gatten nicht beobachtet?

Meinen Gatten?

Wenn Sie es gethan, ſo muß Ihnen eine Ver⸗ ſtimmung, eine Gereiztheit aufgefallen ſein, die ſich namentlich in letzter Zeit ſeiner bemächtigt hat.