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aufhaltſam vorwärts, in tollem Wettlauf den Friedhofs⸗ hügel hinan.
Jetzt ſind die erſten Reihen im Bereiche der Flin⸗ tenkugeln des unioniſtiſchen Armeecorps, das den Kirch⸗ hof vertheidigt. Und plötzlich praſſeln Gewehrſalven auf die ſtürmenden Süder, zugleich donnern die Kano⸗ nen des Feindes und ſenden nun ihre Geſchoſſe den entferntern Batterien der Union, deren Kugeln unter den angreifenden Colonnen mit grauenvollem Erfolge aufräumen. Ganze Reihen der Süder fallen, von der Sichel des Schnitters Tod hinweggemäht, aber über die Leichen hinweg klimmen und ſtürzen andere Schaa⸗ ren der fanatiſirten Rebellen.
Bald iſt am Friedhofsthore, an der Mauer um jen⸗ ſeits derſelben zwiſchen den Grabſteinen ein furchtbares Handgemenge. Aber die Süder werden zurückgeworfen, decimirt; ſie ſammeln ſich, ſie ſtürmen mit entſetzlichem Geſchrei von neuem heran, werden geworfen und rücken immer wieder vor. Neues Gemetzel zwiſchen den Grä⸗ bern, am Gitterwerk und Gemäuer des geheiligten Or⸗ tes, bis die erſchöpften Süder, aus zahlloſen Wunden blutend, weichen und weichen und endlich in wilder Flucht den Friedhofshügel hinabtaumeln, ſich im Thale haſtig ſammeln und entmuthigt ſich zu ihren Hügeln und Gehölzen zurückziehen, während der Jubelſchrei


