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„Ganz recht!“ antwortete der Gefragte kurz,— „und der Tiſchler bin ich—“ 3
Der ehrliche Handwerker unterbrach ſich. Er ſchlug ſich mit der derben Hand vor die Stirn.
„Du mein Gott!“ rief er und ſchob die Leute, welche ihn umſtanden, raſch zur Seite—„vergaß ich doch darauf, daß der arme Menſch, der mir zuvor bei⸗ ſprang, hier irgendwo liegen muß!“
Im gleichen Augenblicke kreiſchte eine Weiber⸗ ſtimme:„Allmächtiger Himmel, dort liegt Einer!“
Der Kreis theilte ſich haſtig, der Laternenſchein überglänzte den regungslos wenige Schritte von der Gruppe entfernt liegenden Bülow.
Man hob ihn auf. Das Blut rieſelte ihm über ſein Antlitz. Er hatte eine Wunde an der Stirn.
„Dem armen Menſchen dort verdanke ich mein Leben!“ murmelte der Tiſchler mitleidig herantretend.„Kennt ihn einer von Euch? Er gehört wohl nicht hierher, denn er ſieht aus wie ein feiner, vornehmer Herr!“
„Ja wahrhaftig, das iſt er!“ riefen die Gärtner, „Wir kennen ihn nicht!“
„Er bedarf ſchleuniger Hülfe!“ brummte der An⸗ gefallene—„da muß ein Doktor her! Und damit dem ar⸗ men Herrn gleich die nöthige Pflege zu Theil werden kann,


