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Ihrer perſönlichen Sicherheit wegen, Fräulein! In Heiligenbrunn wird Keiner ſein, den es nicht ſchmerzen möchte, wenn Ihnen ein Leides widerführe!“
Die Gouvernante ſchlug den Blick zu Boden, ſie lächelte verſchämt und anſcheinend verwirrt. In glei⸗ chem Augenblicke öffnete ſich die Thür des Salons. Der greiſe Chriſtoph trat ein.
„Herr Graf,“ ſagte der Diener,—„es ſteht Jemand draußen, der direkt von der Reſidenz gekommen iſt. Er nennt ſich Fritz Schwarz und meldet ſich um die in den Zeitungen ausgeſchriebene Sekretairsſtelle.“
„Gut!“ verſetzte der Graf,—„laß den Mann
eintreten!“„2* Die Erzieherin erhob ſich von ihrem Seſſel und zog die kleine Agnes mit ſich zu einem der Fenſter des Salons. Ihre Miene war ſanft und heiter, wie immer. Niemand im Salon bemerkte, daß ihre Lippen leicht
zitterten.
„Er kommt!“ ſagte ſie ſich.—„Das gefährliche Spiel beginnt!“
Ende des erſten Theiles.


