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die ſtolze, ſchöͤne Sünderin, das Antlitz bleich, entſtellt, die Hand flehentlich erhoben, auf den Knieen.
„Erbarmen, Anton, Erbarmen!“ jammerte ſie.
Ein grauenvolles Auflachen war die Antwort.
Und jetzt kam er heran zu ihr, die düſter glühenden Augen ſtier aus dem Kopfe heraustretend, das blaſſe, verzerrte Angeſicht mit dem Blute des Barons beſpritzt.
„Liebchen komm', ich küſſe beſſer als dieſer da!“ heulte er heiſer, mit fürchterlicher Stimme.—„Haſt's ja geſagt, daß Du mir gehören willſt,— jetzt biſt Du mein!“
Die Gräfin wollte ſchreien, ihr verſagte die Stimme. Ihr Kopf ſchlug an die Wand des Gemaches.
Und nun klammerten ſich die Hände Anton's krampf⸗ haft um ihren weißen Hals. Die Nägel gruben ſich tief in das Fleiſch ein.
Ein Gurgeln ertönte aus der Kehle der Gräfin. Einen Moment ſchlug ſie um ſich, dann zuckte ihr Kör⸗ per. Und jetzt hörte auch das Zucken auf.
Lautlos, in dumpfes Brüten verloren, ſtarrte der Wahnſinnige lange auf ſein Opfer. Endlich ließ er es los.
Der Körper ſank ſchlaf zuſammen. Die Gräfin war erdroſſelt.
Anton blickte auf die Leiche, lachte grell auf, trat


