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Mädchen iſt verwundet! Lauft zu Aerzten! Tragt ſie in's Haus! O mein Gott, es iſt entſetzlich!“
Franz ſchob die Gaffer zur Seite, die ihm im Wege ſtanden und eilte zu der Stelle, wo das Unglück geſchehen war.
Hier hatte ſich im Nu eine neugierige und theilneh⸗ mende Menge verſammelt. Er durchbrach den Men⸗ ſchenknäuel.
Pauline lag regungslos da. Sie blutete aus einer Schramme an der Stirn, aber auch unter ihrer Man⸗ tille hervor, am Halſe und über das Kleid hinweg tropfte Blut.
Mit allen Zeichen des Entſetzens beugte ſich Franz zu der Unglücklichen nieder. Jetzt erſt erkannte er ſie.
„Pauline Stahl!“ ſtammelte er händeringend— „Großer Gott!“
Haſtig knieete er neben Panline nieder, zog ſie empor, legte ihren Kopf an ſeine Bruſt und riß ihr die Mantille von den Schultern. Er ſah das Blut von der Schulter quellen.
„Der Wagen hat ſie nur geſtreift!“ rief einer der ſich Herandrängenden.
„Die Räder ſind nur über's Kleid gegangen!“ ſchrie ein Anderer⸗


