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„So?“ ſagte Weidner ſtrenge und legte die Stirn in Falten.—„Haben die Leute, die Sie im Hofe be⸗ horchten, auch geſagt, daß ſie ſich mit mir darüber be⸗ ſprechen möchten?“
„Glaub' ich nicht, gnädige Herr,“ verſetzte der Böhme eifrig,„denk' ich ſind undankbare Leut', nicht wie Beniſchek, alle bitt' ich Ihne! Werden's thun heim⸗ lich!“
Der Böhme hatte kaum geendigt, als ein Geräuſch auf dem Gange entſtand, und gleich darauf leiſe an die Thüre des Geſchäftszimmers geklopft ward.
„Herein!“ rief Weidner, deſſen Geſicht ſich auf⸗
klärte.
Statt der ſechs Arbeiter ſeiner Fabrik, deren Ein⸗ treten Weidner zuverſichtlich erwartete, erſchienen Lands⸗ berger und Anton, der entlaſſene Sträfling.
Vater Landsberger's treuherzige Züge drückten Ehrerbietung, doch zugleich auch Zuverſicht aus. Anton war bleich. Er trug noch ſeine ärmliche Kleidung, aber
er war wenigſtens raſirt und keineswegs unreinlich in
ſeinem Aeußeren.
Als beide Männer den Fabrikanten grüßten, wagte Anton nicht, den Blick vom Boden aufzuſchlagen.


